Nächtliche Störeinflüsse können für elektrosensible Menschen besonders schädlich sein, da im Schlaf die Funktionen des Stoffwechsels und des Immunsystems herabgesetzt sind. Das Schlafzimmer und vor allem das Bett sollten weitestmöglich frei sein von Schadstoffen und Elektrosmog, damit die Regenerationsphase zur vollständigen Erholung von Körper und Geist führen kann. Elektrische Geräte, wie Fernseher, Stereogerät, Computer oder Tablet, Radio- und Funkwecker mit Netzanschluss sollten Menschen, die sensibel reagieren, aus dem Schlafzimmer verbannen. Auch Leitungen am Kopfende des Bettes gelten als mögliche Verursacher von Elektrosmog. Als Symptome geben Elektrosensible beispielsweise Schlafstörungen, nervöse Beschwerden, morgendlichen Kopfschmerz bis hin zu Herzrhythmusstörungen an.

Vorsorgemaßnahmen: Elektrosensible Menschen sollten vor allem darauf achten, dass sich möglichst wenig bis gar kein Metall in Matratze, Lattenrost und Bett befinden. Federkernmatratzen und Bettroste aus oder mit viel Metall können aufgrund der Leitfähigkeits des Metalls jedes noch so kleine magnetische Feld in der Umgebung verstärken und sich somit möglicherweise schädlich auswirken. Elektrosensible Menschen entscheiden sich deshalb oft für Matratzen aus Naturmaterialien und Lattenroste aus metallfreiem (Voll)holz.

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